Die Riesendüne bei Sant`Anna Arresi

Heute am 24. September hatten wir Glück, denn die Zufahrt über das Militärgelände am Capo Teulada war am letzten Tag im Jahr geöffnet für die Stranderkunder  der großen Düne von Porto Pino.

Kurz vor Sant `Anna Arresi von Teulada her kommend , befindet sich die Einfahrt auf das Militärgelände auf der linken Seite. Der Zaun ist aufgerollt und ein Kassenhäuschen nebst Plakat verschönert den Eingang.

Der Kassenzettel belegt die verschiedenen Modalitäten der Preisgestaltung, die etwas unübersichtlich ist.

Ich habe mir dann auf dem staubigen Weg zum Strand überlegt, welcher Preis für einen Cousin zweiten Grades , dessen Eltern zwar in Teulada geboren wurden, die aber ausgewandert sind nach Deutschland und das Kind höchstselbst dort geboren wurde, jetzt aber wieder in Teulada bei der Nonna Urlaub macht und dort baden möchte, erhoben wird. Ich schätze mal 1,50€ vielleicht??

Inzwischen haben wir die staubtrockene , steinharte Piste hinter uns gebracht, sind an wehrhaften Erdbunkern vorbeigekommen

und auf einem auskömmlichen Parkplatz angekommen. Wieder ein Loch im Zaun und zu Fuß geht es noch etwa 500m zum Strand, entlang an einem Lagunensee.

Schon von Weitem sieht man die blendend weißen Dünen und dann in ihrer ganzen Pracht, wenn man über einen Holzplattenweg wenig später am Strand anlangt.

Jetzt kann man sich entscheiden, ob man sich nach links wendet und ein Plätzchen unterhalb der Dünen anstrebt oder weiter südwärts entlang einen ausgedehnten Strandspaziergang macht oder  ob man nach rechts geht und einige hundert Meter später auf zwei Strandbars mit Schirmchenverleih und Salvataggio stößt. Aufgrund des Windes haben wir uns für einen standhaften Schirm entschieden und den für 10€ dem Verleiher abgequatscht für drei Stunden.

Nach dem Sonnen- und Meerwasserbad sind wir dann hinunter zur Düne gelaufen, um diese ganze Pracht aus der Nähe zu begutachten.

Jedenfalls rauf auf die Düne darf man nicht, da ist ein menschlicher Wachhund vorgesetzt.

Obwohl oft angepriesen, muss ich für mich sagen, dass die Durchfahrt durch das Militärgebiet nicht lohnt. Außer Staub und Hoppeln über die Piste ist nichts gewesen. Es gibt noch eine zweite Anfahrt . Dazu fährt man die Stichstraße von Sant`Anna Arresi nach Porto Pino vor. Kurz vor Porto Pino biegt man links an einem Steinhaus  ab, folgt dem Pfeil an der Hauswand „Le Dune“ und gelangt ebenfalls über eine Staubstraße entlang dem Stagno an einen gebührenpflichtigen Parkplatz. Danach überquert man zu Fuß eine kleine Brücke und läuft auf dem Damm vor bis an den Strand, wo man direkt auf die Strandbars trifft.

Diese Brücke wird aber am Saisonende auch abgebaut und die einzige Möglichkeit an die Düne zu kommen besteht dann darin, von der Spiaggia Porto Pino aus einen ziemlich langen Spaziergang zu unternehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.