Miniera di Rosas bei Carbonia

Das Bergbaugebiet von Narcao wurde 1832 erschlossen. Zu diesem Gebiet zählt auch die Mine von Rosas in der Nähe von Carbonia. In dieser Mine wurde ab 1850 Eisenerz, Zink und Blei abgebaut. Im Jahr 1980 wurde die Mine geschlossen, 1986 kam ein wichtiger Beschluss, dass die Mine von Rosas zum Industriedenkmal ernannt werden soll. Der Wiederaufbau dauerte circa zwanzig Jahre und wurde damit belohnt, dass die Unesco diese Mine unter ihren Schutz gestellt hat. Zunächst betritt man die Mine über das Gebäude, in dem sich die Informationsstelle und Kasse befindet, weiter geht es zum angrenzenden Museum.

In diesem Museum findet man die Geschichte der Mine und die Werkzeuge wie Grubenlampen, Bohrhämmer und viele andere Arbeitsgeräte aus allen Epochen.

Auch werden die Arbeitsweisen und Arbeitsbedingungen der Minenarbeiter mittels Bilder, Zeichnungen und Grafiken aufgezeigt.

Eine  kleine Mineraliensammlung findet man ebenfalls im Museumsgebäude,  wo man auch das ein oder andere Mineral als Souvenir kaufen kann. Ich hätte nie gedacht, dass so ein glitzerndes Mineralstück so schwer sein kann.

Auch im Außenbereich werden Arbeitsmaschinen und Generatoren ausgestellt.

Nachdem man das Museum angeschaut hat, kann man in einen Vortragsraum gehen um sich dort multimediale Vorträge anzuschauen.

Eine Bildergalerie  sardischer Maler, die die Bergarbeiter und deren Frauen porträtiert haben , gibt es dort auch noch zu bewundern.

Jetzt kann man das gesamte Bergbaugelände auf  Wegen abgehen. Dabei kommt  man an der Erzwäscherei und dem  Sprengstoffbunker vorbei.

Auch sieht man den Direktionssitz auf der Anhöhe im Hintergrund und viele Häuschen, in denen die Bergarbeiterfamilien untergebracht waren.

Unten ist das „3D Modell“ der Mine Santa Barbara aufgezeichnet.

In die Mine Santa Barbara kann auch wieder zur Besichtigung eingefahren werden, aber  leider war dies bei unserem Besuch Ende Dezember nicht möglich, werden wir aber auf jeden Fall nachholen. Der gesamte Bereich der Mine wurde sehr liebevoll hergerichtet und ist deshalb besuchenswert.

Gegenüber des Museums gibt es noch eine kleine Wirtschaft mit sardischen Leckereien wo man sich wieder stärken kann. Inzwischen wurden auch die ehemaligen Bergmannshäuser zu einem kleinen , sehr einfachen Hotelbetrieb umgebaut.

Garmin GPS Daten vom Parkplatz : N39° 12.154′ E8° 43.255′

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