Die Grotte Sa Oche im Lanaittu-Tal

Und wieder  geht es  einmal mehr auf einer strada bianca ins Lanaittu-Tal. Dieses Mal fuhr eine Abenteuerexcursion mit zwei Landrovern sehr langsam , so mit 5km/h, vor uns. Es wurde aber auch jedes Schlagloch durchfahren,  wahrscheinlich um den Charakter eines Abenteuers zu suggerieren. Wir mit unserem Panda gelangweilt und eingestaubt hinter her. Dann stellte meine Frau eine seltene Frage: “Wann überholst du die endlich? ” Sie hat`s gesagt , ich hab`s getan und wir hatten wieder freie und unverstaubte Sicht ins aufsteigende Lanaittu-Tal. Wir steuerten die Rifugio Sa Oche an, um den Eintritt für die Grotte zu bezahlen, Führung gab es keine und so konnten wir die Grotte selbst erkunden. Wir mussten uns beeilen, denn die Abenteurer steuerten gerade um die Ecke und entließen einen Schwall Birkenstockbesohlte in die Freiheit.

Zuerst durch ein kleines Holztor, dann  durch den Wald,  über Stock und Stein und Felsen des sa Oche- Bachbettes erreicht man den Grotteneingang, der sich hoch über einem wölbt, gleich einem riesengroßen Schlund.

Erst von innen sieht man die Mächtigkeit dieser Grotte und den hohen Eingangsbereich. Die Grotte sollte im Eingangsbereich drei kleine Seen haben, als wir jedoch dort waren haben wir weder in der Grotte noch im Bachbett vor der Grotte Wasser gesehen. Die Gesamtlänge der Sa Oche beträgt 260m und sie ist auch mit der wenig höher liegenden Grotte Su Bentu verbunden.

Wie man im oberen Bild sieht, ist in der Grotte gerade kein Wasser drin. Vorsicht ist geboten , wenn es draussen stark zu regnen anfängt, dann könnte sehr schnell das Wasser in der Grotte ansteigen und man hätte  ein Problem. Am unteren Bild sieht man eine schöne Terrassenbildung aus Kalkstein.

Noch ein Tipp von uns, jeder sollte eine gute Taschenlampe dabei haben, aber bitte keine Handytaschenlampe, das funktioniert nicht so gut und keine Birkenstocks.

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